Die Zukunft im Bestand - KRAISBAU war im Ländle

Beim Standortagenturworkshop von WISTO, KRAISBAU und studio acker haben Fachleute, Eigentümer:innen und Interessierte darüber diskutieren, wie Bestandserhaltung konkret gelingen kann – und wie Abbruch zu verhindern ist.

Leerstehende Gebäude sind wertvolle Ressourcen. Doch oft scheitert ihre Weiterverwendung an unklaren Normen, hohen Kosten oder fehlenden Ideen. Genau hier setzt KRAISBAU an: Wir entwickeln Werkzeuge, um mithilfe von Künstlicher Intelligenz rasch und kosteneffizient zu prüfen, ob Bestandsgebäude für unterschiedliche Nutzungen geeignet sind – und wie sie sinnvoll weitergenutzt werden können.

Der Gasthof Lustenau ist eines jener KRAISBAU-Demogebäude, bei denen die Bestandserhaltung im Mittelpunkt steht. Das ist vor allem auch dem Engagement der Eigentümer zu verdanken, die ebenso wie unser Konsortium verstanden haben, dass bestehende Gebäude im Sinne der Ressourcenschonung länger und besser genutzt werden müssen.

Austausch im Mittelpunkt
Der Workshop brachte ein Wiedersehen mit unseren Freunden von Zirkulie aus Liechtenstein, die aufgrund der räumlichen Nähe auch dabei sein konnten. Bei ZirkuLIE verfolgt man ganz ähnliche Ziele wie bei KRAISBAU. Der Austausch von Erfahrungen und Know-How ist für beide Seiten daher sehr wertvoll.

Zu Beginn des Workshops teilte Gasthof-Inhaber Heinz Grabher Einblicke, vor welchen Herausforderungen er steht und welche Überlegungen für den Bestand angestellt wurden. Danach stellte Helene Pattermann (Climate Lab) verschiedene Möglichkeiten vor, wie künstliche Intelligenz helfen kann, neue Nutzungen zu ermöglichen. Schließlich zeigte das lokale Architekturbüro Studio Acker, wie sie Bestandserhaltung als Chance für nachhaltige Architektur verstehen und umsetzen.

WISTO
Studio Acker



Kontakt: markus.palzer-khomenko@climatelab.at
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